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    <title>e.a.richter : Rubrik:Wiener Blut</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>e.a.richter</dc:publisher>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
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    <title>e.a.richter</title>
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  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0156-heiliges-mozambin/">
    <title>0156 - HEILIGES MOZAMBIN</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0156-heiliges-mozambin/</link>
    <description>Heiliges Mozambin, &lt;br /&gt;
komm herab, &lt;br /&gt;
senk meinen Puls, &lt;br /&gt;
töt mein Gehirn ab, &lt;br /&gt;
laß mich meinen Folterschweiß vergessen, &lt;br /&gt;
erhör mich, &lt;br /&gt;
schenk mir einen alptraumlosen Schlaf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann meinen Wachatem nicht mehr hören, &lt;br /&gt;
meine Lüsternheit verstimmt mich, &lt;br /&gt;
meine Ohnmacht kränkt mich, &lt;br /&gt;
meine Unwissenheit läßt mich verzweifeln. &lt;br /&gt;
Während der Magen grunzt, bauen sich Szenen auf, &lt;br /&gt;
die ich tatsächlich erlebt haben könnte, &lt;br /&gt;
zeigt sich meine Ethik &lt;br /&gt;
in ihrer verquälten Verdorbenheit: &lt;br /&gt;
Es gibt kein Entkommen &lt;br /&gt;
in den Spalt zwischen den Wirklichkeiten. &lt;br /&gt;
Während sich der Wadenmuskel endlich entspannt, &lt;br /&gt;
brennt meine Lust am Chaos weiter, &lt;br /&gt;
mein Glaube an die Selbstregulierung jeglichen Bemühens. &lt;br /&gt;
Dein Monatsblut lähmt mich, &lt;br /&gt;
dein Schweigen erstickt mich, &lt;br /&gt;
meine ungenauen Ungerechtigkeiten &lt;br /&gt;
stilisieren sich zu einer paradoxen Schuld. &lt;br /&gt;
Trotzdem lasse ich alle anderen Frauen &lt;br /&gt;
hinter meinen Schultern herankommen: &lt;br /&gt;
Sie sollen mich fotografieren, massieren, &lt;br /&gt;
in weiche Stoffe einhüllen, unentwegt küssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiliges Mozambin, &lt;br /&gt;
komm herab, &lt;br /&gt;
schenk mir einen Traum &lt;br /&gt;
von der einzig möglichen Gemeinsamkeit: &lt;br /&gt;
vom niederfahrenden Geist, der allen zugleich &lt;br /&gt;
Vertrauen einflößt, sie kurzschließt &lt;br /&gt;
zu einem einzigartigen gemeinsamen Orgasmus &lt;br /&gt;
unterm herabstürzenden Mond. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Mi.30.12.1981, Mitternacht)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-06-22T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0153-die-neuen-barbaren/">
    <title>0155 - DIE NEUEN BARBAREN</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0153-die-neuen-barbaren/</link>
    <description>Sechs Jahre nach dem Putsch&lt;br /&gt;
ist die Gewalt in Gesetze gegossen,&lt;br /&gt;
ist das Unrecht institutionalisiert.&lt;br /&gt;
Soziale Markwirtschaft heißt:&lt;br /&gt;
uneingeschränkte Freiheit der Unternehmer,&lt;br /&gt;
bedingungslose Öffnung für ausländische Investoren,&lt;br /&gt;
Aufhebung aller Schutzzölle,&lt;br /&gt;
Reprivatisierung aller öffentlichen Dienstleistungen,&lt;br /&gt;
freies Spiel der Preise bei fixem Lohn:&lt;br /&gt;
was entwickelt war, wird wieder unterentwickelt&lt;br /&gt;
für Monokulturen, für den Weltmarkt,&lt;br /&gt;
für die Ausplünderung aller Rohstoffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre nach dem Putsch&lt;br /&gt;
häufen sich die Sprengstoffanschläge:&lt;br /&gt;
aber neben den zerfetzten Leibern der Miristen&lt;br /&gt;
liegen griffbereit Dokumente&lt;br /&gt;
mit dem Hinweis auf künftige Attentate, &lt;br /&gt;
Legitimation der Junta&lt;br /&gt;
für das neue Antiterrorismus-Gesetz:&lt;br /&gt;
jede Handlung gegen die soziale Ordnung,&lt;br /&gt;
gegen die guten Sitten, gegen Personen&lt;br /&gt;
oder gegen das Eigentum&lt;br /&gt;
beweist die Illegalität einer Vereinigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre nach dem Putsch&lt;br /&gt;
wird auch Schluß gemacht &lt;br /&gt;
mit den Gemeindegründen der Indios: &lt;br /&gt;
parzelliert und privatisiert&lt;br /&gt;
treibt es die Mapuchen, die sich verschulden müssen,&lt;br /&gt;
in die Hände der Großgrundbesitzer&lt;br /&gt;
deutscher Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre nach dem Putsch&lt;br /&gt;
steht  auf ehernen Sockeln die Militärmacht,&lt;br /&gt;
unterm Beifall der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(11.9.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-06-06T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0154-ofenspiele/">
    <title>0154 - OFENSPIELE</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0154-ofenspiele/</link>
    <description>Als weißgrauer Rauch&lt;br /&gt;
aus dem Schornstein drängt&lt;br /&gt;
gegen den grauschwarzen Himmel,&lt;br /&gt;
kommst du und sagst: Rübezahl,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
meinst meinen Riesenschatten&lt;br /&gt;
auf der gekalkten Wand,&lt;br /&gt;
deinen kleinen daneben&lt;br /&gt;
belächelnd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In meinem flachen Kopf&lt;br /&gt;
ist ein langer, atemloser Moment,&lt;br /&gt;
während sich das Bild&lt;br /&gt;
im Sucher von selbst auslöscht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
während sich das gelbe Licht&lt;br /&gt;
aus der Küche&lt;br /&gt;
auf den unsichtbaren&lt;br /&gt;
Film schmuggelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr drinnen vorm Ofen&lt;br /&gt;
bückt euch übereinander,&lt;br /&gt;
Vielfüßler, zuckende,&lt;br /&gt;
und laßt voneinander nicht ab,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis alles geklärt ist:&lt;br /&gt;
warum wir nicht sprechen dürfen,&lt;br /&gt;
wer welche Sätze ausschneidet&lt;br /&gt;
aneinanderreiht nach welchen Gesetzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie dann die Zufallsgeschichten&lt;br /&gt;
auf den einzelnen Blättern zu deuten sind,&lt;br /&gt;
weitergehn anstelle&lt;br /&gt;
weiterer tödlicher Nachrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(21.9.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-06-02T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0151-flurbereinigung/">
    <title>0153 - FLURBEREINIGUNG</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0151-flurbereinigung/</link>
    <description>Runter von der Autobahn&lt;br /&gt;
raus aus dem Auto hin&lt;br /&gt;
zum Kraterrand rein&lt;br /&gt;
in die Kiesgrube, dort&lt;br /&gt;
hört die Geldwirtschaft auf:&lt;br /&gt;
bezahlt wird mit Bons&lt;br /&gt;
im Zentrum für Herz und Nieren,&lt;br /&gt;
für feste und flüssige Alternativen,&lt;br /&gt;
mit Schlamm unter den Füßen,&lt;br /&gt;
Schlamm an den Leibern,&lt;br /&gt;
bis die Hunde kommen,&lt;br /&gt;
sich totlecken umsonst.&lt;br /&gt;
Wieder raus aus der Grube,&lt;br /&gt;
ausruhn im Chaos der Gruppen,&lt;br /&gt;
flanieren, warten&lt;br /&gt;
auf die Bühnenereignisse.&lt;br /&gt;
Doch die Ansager sagen,&lt;br /&gt;
daß keine Ansagen mehr&lt;br /&gt;
angesagt werden können,&lt;br /&gt;
Bauern sind im Anmarsch&lt;br /&gt;
zu ihren Feldern, sitzend&lt;br /&gt;
auf ihren Mähdreschern&lt;br /&gt;
verweigern sie jede Diskussion,&lt;br /&gt;
decken Lärm und Kot&lt;br /&gt;
zu mit Stroh, zündens an&lt;br /&gt;
zur Flurbereinigung,&lt;br /&gt;
seelenruhig voll Wut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(24.8.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-05-30T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0152-zu-meiner-zeit/">
    <title>DZL-04 - ZU MEINER ZEIT</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0152-zu-meiner-zeit/</link>
    <description>zu meiner Zeit war gar keine Zeit.&lt;br /&gt;
Die Zeit hatte sich noch nicht losgelöst,&lt;br /&gt;
lag ungelöst in einem dunklen Raum,&lt;br /&gt;
ungelöst in den Gläsern, die ich noch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leer trinken würde, schwebte in Rauchringen,&lt;br /&gt;
die ich den andern  mit meinem langen Atem &lt;br /&gt;
gestohlen hatte. Ich stand vor der Zeit,&lt;br /&gt;
ohne sie als eigene zu erkennen. Fremde Zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
umgab mich, chancenlos festgenagelt,&lt;br /&gt;
nicht betrunken, nicht berauscht, &lt;br /&gt;
nicht niedernikotinisiert, nicht wissensgeil,&lt;br /&gt;
in keiner Therapie, in keiner auch nur &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ansatzweise erträglichen Lebensform. &lt;br /&gt;
Zu meiner Zeit war alles ein lausiger Entschluß, &lt;br /&gt;
inmitten eines Blütenmeers am Blumentag, &lt;br /&gt;
der diese Zeit nie verlassen würde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
außer mit einer überraschenden Explosion. &lt;br /&gt;
Zu meiner Zeit war keine Zeit zum Studium &lt;br /&gt;
von Geschlechtsteilen, niemand bot dergleichen feil. &lt;br /&gt;
Sowohl Ziehharmonikabeherrschung als auch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fleißigster Besuch von Tanzschulen führte &lt;br /&gt;
vom Umweg des Frauenkörperporträtisten &lt;br /&gt;
nicht weiter als zum Schaum auf den Lippen &lt;br /&gt;
anderer, Mädchenlippenschaum, der sich nicht &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herunterküssen ließ an solch schäumenden Tagen. &lt;br /&gt;
Jede Bemühung zu meiner Zeit verschlug mich&lt;br /&gt;
in die Annäherung an das Jetzt: zu den nackten &lt;br /&gt;
Tatsachen einer Unzahl zeiterschöpfter Uhren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Erschienen in: &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/zarte-Leib-E-RICHTER/dp/3902951125/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1430998757&amp;sr=1-1&amp;keywords=e+a+richter+der+zarte+leib&quot;&gt;Der zarte Leib, Edition Korrespondenzen, 2015&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-05-24T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0151-ich-zeuger/">
    <title>0151 - ICH ZEUGER</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0151-ich-zeuger/</link>
    <description>Verwundbar wie in den besten&lt;br /&gt;
Zeiten der Vorvaterschaft&lt;br /&gt;
erschein ich schon wieder&lt;br /&gt;
in deiner unauslöschlichen Rede&lt;br /&gt;
als ungeahnt potenter Nachkommen-&lt;br /&gt;
Zeuger, weißbärtig, ohne&lt;br /&gt;
Haupthaar inmitten einer Schar&lt;br /&gt;
sich im Schlaf wälzender Kinder.&lt;br /&gt;
Da ließe sich ruhn, später,&lt;br /&gt;
ohne Gewissensbisse, ohne&lt;br /&gt;
Uneinigkeit mit sich selber.&lt;br /&gt;
Du pochst auf deine Gesundheit&lt;br /&gt;
und Kraft, dein Recht&lt;br /&gt;
auf Schwangerschaft, Wiederholung &lt;br /&gt;
der Kindheit mit anderen Vorzeichen,&lt;br /&gt;
auf eine künftig erfüllte Zeit.&lt;br /&gt;
Meine Widerrede bleibt stumm.&lt;br /&gt;
Ich geh jetzt nicht schlafen, setz&lt;br /&gt;
auf die roten apokalyptischen Reiter,&lt;br /&gt;
im Fernsehn, für mich ganz real.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(12.7.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-05-20T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0149-brennesselfeld/">
    <title>0150 - BRENNESSELFELD</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0149-brennesselfeld/</link>
    <description>Im Brennesselfeld&lt;br /&gt;
neben dem Steinbruch&lt;br /&gt;
überraschend der Anfall&lt;br /&gt;
des Asthmatikers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Kirschbaum&lt;br /&gt;
auf dem Weinberg herab&lt;br /&gt;
betracht ich die Verjüngung&lt;br /&gt;
seiner spitznäsigen Freundin,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als er sich vor Schmerz&lt;br /&gt;
auf den Findlingen windet.&lt;br /&gt;
Die überreifen Kirschen&lt;br /&gt;
prasseln zu Boden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beflecken alles.&lt;br /&gt;
Von der Mülldeponie&lt;br /&gt;
weht ein Faulgeruch her.&lt;br /&gt;
Ich bleibe, die andern flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(13.7.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-05-16T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0149/">
    <title>0149 - RECYCLING</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0149/</link>
    <description>Eine Steckdose&lt;br /&gt;
in jeder Hundehütte, &lt;br /&gt;
das ist Fortschritt.&lt;br /&gt;
Trotzdem - der Hund&lt;br /&gt;
riecht den Haschischknochen:&lt;br /&gt;
regulierte Anarchie,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dezentralisierte Einheiten,&lt;br /&gt;
Recycling ohne Heldenkult&lt;br /&gt;
im Neandertal, keine Konkurrenz&lt;br /&gt;
der Windmacher, keine&lt;br /&gt;
pharaonische Beschneidung,&lt;br /&gt;
keine Angst vorm Streicheln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und brennend aktiv &lt;br /&gt;
mit gefilterter Wut &lt;br /&gt;
gegen die Polizistenstiefel&lt;br /&gt;
über den stockenden Fluß&lt;br /&gt;
aus Öl hinüber in den Wald,&lt;br /&gt;
zur Graswurzelwerkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiv als Triebtäter,&lt;br /&gt;
mit dem Stimulans der Vision&lt;br /&gt;
einer allumfassenden Koalition &lt;br /&gt;
gegen Kirch-  und Reaktortürme,&lt;br /&gt;
mit dem zweischneidigen Messer&lt;br /&gt;
der Zukunft, herzverstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(23.8.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-05-13T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0150-computertown/">
    <title>0148 - COMPUTERTOWN</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0150-computertown/</link>
    <description>Computer erigieren sich&lt;br /&gt;
in jedes Wohnzimmer: alles&lt;br /&gt;
wird abrufbar gegen Lohnabzug,&lt;br /&gt;
jeder Abruf registriert mittels Code&lt;br /&gt;
im Speicher der Zentralen Friedenssicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen die schwarzen&lt;br /&gt;
Armbinden sind eine Provokation,&lt;br /&gt;
die Straßenbahnen fahren leer, Fußgänger&lt;br /&gt;
demonstrieren kurz für die Zweite Gesellschaft,&lt;br /&gt;
halbdunkler Untergrund ohne Bewaffnung. Trotzdem  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Polizei kocht Kaffee &lt;br /&gt;
und Würstchen vorm Haus, stellt&lt;br /&gt;
einen Hochstand hin, beobachtet das Wachsen&lt;br /&gt;
des Grases. Und weit weg, im Hochsicherheitstrakt,&lt;br /&gt;
lagern die Herzschrittmacher der inzwischen toten Rebellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(22.8.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-05-10T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/843565169/">
    <title>0147 - GEWITTER</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/843565169/</link>
    <description>Während droben auf den Kahlenberg&lt;br /&gt;
ein Gewitter niedergeht, die grellgrünen&lt;br /&gt;
Bäume Widerstand üben, seh ich meinen Vater&lt;br /&gt;
noch immer im sterilen Gang der Heilanstalt,&lt;br /&gt;
kaltes, graubraunes Essen schlürfend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir mit gestohlenen Blumen auftauchen,&lt;br /&gt;
schläft er mit offenem Mund, und sie sagt:&lt;br /&gt;
du denkst nur an deine Zukunft; und sie sagt:&lt;br /&gt;
noch immer beschneidest du meine Freiheit; &lt;br /&gt;
und sie sagt: selbst mein Psychiater lacht über dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sitzen wir kauend zwischen Kerzen. &lt;br /&gt;
Und sie sagt: Zum Verdauen braucht mein Magen &lt;br /&gt;
völlige Stille. Und sie sagt: Meine einzige &lt;br /&gt;
Hoffnung ist der neue Mann in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen trocknen die Blätter. Sonne bricht durch,&lt;br /&gt;
die Wiese glänzt durch die Scheiben.&lt;br /&gt;
Die Erde reißt auf, im Mälstrom unter mir&lt;br /&gt;
leuchtet versteinert mein Vater. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(8.7.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-05-07T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0147-bahnfahrt/">
    <title>0147 - BAHNFAHRT</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0147-bahnfahrt/</link>
    <description>Wie sehr sie sich bemühten, den wahren Augenblick zu entdecken:&lt;br /&gt;
wach und eindeutig umgrenzt sind die Leiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an allen Zwangsbeschäftigungen zum Überleben.&lt;br /&gt;
Das kleine Land als Plattform ist abschüssig,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als Terrain nur passend für Schifahrer und Musikanten.&lt;br /&gt;
Der zornig traurige Mann ist künstlich entschärft,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die nur sonntags einsichtige Frau völlig gestreßt,&lt;br /&gt;
schwankend zwischen Männerhaß und zärtlicher Nervosität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
herantretend ergreift sie seinen Österreicher-Schwanz&lt;br /&gt;
und denkt zwangshaft an die Erstickungsanfälle ihrer Jugend,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Pfropfen Menstruationsblut, das Fädchen zwischen den Beinen,&lt;br /&gt;
an das nie endende Gelächter ihrer Freundinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was brennt da draußen in der Ebene? Flache Grünflächen,&lt;br /&gt;
Fackeln an allen vier Windecken, in deren Mitte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein Kind schreit, tröstliches LIFE-Produkt.&lt;br /&gt;
Die Waggons schaukeln und rauschen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die unruhige Mutter versteckt ihr Gesicht in der Zeitung,&lt;br /&gt;
und bei der Tür die Pendler,  die sich oft schneuzen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
saugen die Landschaft gleichgültig auf. Mein Schmerz&lt;br /&gt;
in den Fingerkuppen in Erwartung der Frauengesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(15.6.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-05-04T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0146-damals-und-jetzt/">
    <title>0146 - DAMALS UND JETZT</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0146-damals-und-jetzt/</link>
    <description>Eine einzige Nacht damals in der Höhle des D. J.,&lt;br /&gt;
als vermeintlicher Sympathisant, in seinem feuchten Bett,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Blick auf die Glasscheibe in der Tür,&lt;br /&gt;
im Ohr die fremden aufreizenden Geräusche, und überall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der Schmerz über die schnelle Verschlechterung,&lt;br /&gt;
das nicht zu verhindernde Ausgestelltsein meines Lebens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesucht wurde ich von den Hausparteien, von der Ehefrau,&lt;br /&gt;
den Schwiegereltern, aber auch von der Polizei &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit dem tatsächlichen Absprung, seit dem Rausschmiß,&lt;br /&gt;
seit der langsam vorbereiteten Ablösung,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit dem ersten Tritt auf die Himmelsleiter,&lt;br /&gt;
seit der Affäre, die allen ihre Nerven gekostet hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit dem pausenlosen Allen-in-den Rücken-Fallen,&lt;br /&gt;
seit der Großen Verantwortungslosigkeit,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit dem unverständlichen Rückschritt in die Pubertät,&lt;br /&gt;
seit dem Gesamtaufbruch ins Kriminelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schraube ich noch immer eine passende Platte vors Glas,&lt;br /&gt;
dichte die Tür ab, hole den Bücherkoffer, kaufe Bettzeug,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erzeuge den geistlosesten Widersinn von Wohnlichkeit,&lt;br /&gt;
erstatte Vollzugsmeldung, flüchte zum nächstbesten Freund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit mir wandert die Platte, wird  umfunktioniert zum Tisch&lt;br /&gt;
im Vorzeigezimmer fürs Pflegschaftsgericht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
inmitten einer Schar von Grünpflanzen, die nicht verdursten,&lt;br /&gt;
trotz ihrer apokalyptischen Leiden. Im Traum klagen sie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über meine Herzlosigkeit, bedrohen mich&lt;br /&gt;
mit ihrer Mordmethode: sie verstopfen alle Zu- und Ausgänge,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dringen von überallher in mich ein,&lt;br /&gt;
besetzen mich, machen mich zu ihrem Erstbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(10.6.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-04-27T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0144-elfi/">
    <title>0144 - ELFI</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0144-elfi/</link>
    <description>Elfi, Kunstfigur&lt;br /&gt;
aus der wirklichen Hanni K.&lt;br /&gt;
und der wirklichen Gabi M.&lt;br /&gt;
(und den Erinnerungsfetzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an so viele Mädchen in ihrem Alter,&lt;br /&gt;
auch den theoretischen Anforderungen&lt;br /&gt;
an gleichaltrige, vielleicht auch ein wenig&lt;br /&gt;
ältere und den scheinbar fixen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regeln einer Kraft-Dramaturgie),&lt;br /&gt;
zwingt mich zu einer Bahnfahrt&lt;br /&gt;
nach Wien, zum Tatort.&lt;br /&gt;
Doch die Cassette mit ihren Stimmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kann ich dort nicht hören:&lt;br /&gt;
untergehend in der leeren&lt;br /&gt;
Wohnung, im Widerhall&lt;br /&gt;
in den Küchenkästchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zug die Trauben essende Frau,&lt;br /&gt;
die glockenhell auflacht.&lt;br /&gt;
Elfi muß so groß sein wie sie, &lt;br /&gt;
so kräftig, doch ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie balanciert an der Grenze&lt;br /&gt;
von weiblicher Banalität und Auflehnung.&lt;br /&gt;
Sie kennt die Glanzlichter der Erfahrung&lt;br /&gt;
von zehntausend Sechzehnjährigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein verwischtes Spiegelbild vor mir&lt;br /&gt;
überlegt sich eine heftige Liebe.&lt;br /&gt;
Aber der Zug hält, ehe sich ihr Körper&lt;br /&gt;
plastisch und schmerzhaft zusammensetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei ziemlich beschwipste junge Frauen&lt;br /&gt;
allerdings bugsieren mich in ein Auto,&lt;br /&gt;
fahren mich ohne irgendein Wort&lt;br /&gt;
zum nächsten Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(14.7.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-04-24T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0144-undogmatische-tragoedien-2/">
    <title>0143 - UNDOGMATISCHE TRAGÖDIEN 2</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0144-undogmatische-tragoedien-2/</link>
    <description>Als schöpferischer Subjektivist&lt;br /&gt;
in der Dramatik des historischen Augenblicks&lt;br /&gt;
gurgle ich stets mit einer feinen Mischung&lt;br /&gt;
aus IRRATIONAL INSTINTKIV ARCHETYP CHAOS,&lt;br /&gt;
vermengt mit einer Prise ORDNUNGSPLANFORM:&lt;br /&gt;
so entsteht kinderleicht die Methodik&lt;br /&gt;
des Instrumentariums und das Instrumentarium&lt;br /&gt;
der Methodik. Trotzdem unter Zwergen sitzend,&lt;br /&gt;
mit notgedrungen deformiertem Rückgrat,&lt;br /&gt;
seh ich meinem eigenen langsamen Dahinsterben&lt;br /&gt;
mit größtem Interesse zu.&lt;br /&gt;
Ohne der Süßlichkeit dieser Idylle zu verfallen, &lt;br /&gt;
noch ungewiß über das Ausmaß der neuen Leibeigenschaft&lt;br /&gt;
staatlicher Zwangsbeglückungsmaschinerien,&lt;br /&gt;
stets auslotend die Vielfalt des Schicksals weiß ich:&lt;br /&gt;
empört und irritiert wähl ich stets&lt;br /&gt;
die Freiheit als Elexier der Vitalität,&lt;br /&gt;
und die geometrische Epidemie überleb ich,&lt;br /&gt;
überwinternd in der Brunnentiefe&lt;br /&gt;
meiner zutiefst sprachlichen Existenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(mit Worten von Wolfgang Kraus,&lt;br /&gt;
entnommen einer Broschüre der Industriellenvereinigung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(11.7.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-04-19T11:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://earichter.twoday.net/stories/0143-undogmatische-tragoedien-1/">
    <title>0142 - UNDOGMATISCHE TRAGÖDIEN 1</title>
    <link>http://earichter.twoday.net/stories/0143-undogmatische-tragoedien-1/</link>
    <description>Ich kreativ konservative sagen wir: Persönlichkeit&lt;br /&gt;
gedeihe nur auf dem Humus des Humanismus.&lt;br /&gt;
Aus gutem altem Holz, aber stets bereit&lt;br /&gt;
zur Veränderung bleib ich&lt;br /&gt;
bei meiner guten alten Taschenuhr.&lt;br /&gt;
Sie tickt mir die Zeit genausogut&lt;br /&gt;
wie der gute alte Holzwurm.&lt;br /&gt;
Als wiederbelebter Christ tret ich auf&lt;br /&gt;
gegen die Zeloten mit dem Maschinengewehr,&lt;br /&gt;
gegen die Brutalpolitsportler, trotz allem&lt;br /&gt;
behaftet mit der starken Potenz aktiver Geduld.&lt;br /&gt;
Benediktisch gesagt: lieber&lt;br /&gt;
die Verhinderung des Feuers &lt;br /&gt;
als das Feuer, lieber der wahre&lt;br /&gt;
Held als der falsche, lieber&lt;br /&gt;
die Deeskalation als der Skandal.&lt;br /&gt;
Säend mit beiden Händen, in  der einen&lt;br /&gt;
das gute sozialistische Christliche,&lt;br /&gt;
in der andern das sozialistisch christliche Gute:&lt;br /&gt;
es gibt keinen Dritten Weg.&lt;br /&gt;
Ich sagen wir: David,&lt;br /&gt;
mit den schillernden Goethe-Worten im Mund,&lt;br /&gt;
stürz mich hinaus ins weite Land,&lt;br /&gt;
evolutionistisch aufs Böse, hau&lt;br /&gt;
mich drauf auf die schon lang&lt;br /&gt;
immunisierte Leich, aufs Bürgertum,&lt;br /&gt;
spritz meine Potenz als Besserwisser&lt;br /&gt;
aus allen Poren, hoffend,&lt;br /&gt;
am Horizont erscheint, absolut,&lt;br /&gt;
in den natürlichen Grenzen der Freiheit,&lt;br /&gt;
hinterm Goldenen Kalb endlich&lt;br /&gt;
der Schatten des Goldenen Zeitalters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(mit Worten von Ernst Wolfram Marboe,&lt;br /&gt;
entnommen einer Broschüre der Industriellenvereinigung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(11.7.1979)</description>
    <dc:creator>e.a.richter</dc:creator>
    <dc:subject>Wiener Blut</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2014 e.a.richter</dc:rights>
    <dc:date>2014-04-16T11:00:00Z</dc:date>
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